Nachdem das Medizintechnik-Unternehmen Richard Wolf bereits im Deutschen Krankenhaus Innovations Führer (DKIF) mit seinem OP-Management Innovationsprojekt core nova gewürdigt wurde, hat das im schwäbischen Knittlingen beiheimatete Unternehmen jetzt auch beim M&K AWARD 2017 den ersten Platz mit der innovativen OP-Integrationslösung core nova in der Kategorie B „IT und Kommunikation“ belegt (>>> Details sind hier abrufbar).

„core nova“ ist das Resultat aus Know-how und Weitblick für eine technologisch völlig neue Plattform der OP-Integration und die konsequente Umsetzung des Systems auf leistungsfähige und sichere Netzwerk-Technologien. Es bietet viele Einstiegsmöglichkeiten in die OP-Integration und sichert komplett und effizient die Einbindung von Geräten und Systemen in den Klinikalltag. Dazu gehören beispielsweise die intraoperative Dokumentation über die Endoskopie-Kamera, professionelles Medien-Management oder die Steuerung der Medizingeräte. Das Krankenhaus Salem in Heidelberg setzt seit dem Neubau der Operationssäle im Jahr 2012 die OP-Integration mit dem System core ein. In 2015 wurde ein Saal auf die Nachfolgeversion „core nova“ umgestellt. Diese komplette Installation erfolgte an einem Tag, was durch die Nutzung der vorhandenen IT-Infrastruktur – so auch der Netzwerkkabel – und die Plug&Play-Eigenschaften des Systems ermöglicht wurde. „core nova“ ist ein vollständig netzwerkbasiertes System. Ein zentraler Server bildet die einzige Schnittstelle zur Krankenhaus-IT. Der große Vorteil: Die teils kostenpflichtigen Schnittstellen zu anderen Systemen werden auf ein Minimum reduziert. Der Großteil der Funktionen wird über Software realisiert, wodurch ein separater Technikraum entfällt (was bei den meisten anderen Systemen nötig ist) und Kosten spart, beispielsweise für dessen Klimatisierung – die gesamte Installation im OP passt auf eine DVE (Digitales Videoeffektgerät), da nur für das Medien- und Videomanagement ein eigenes Gerät benötigt wird (core.media).

„core nova“ ist ein vollständig skalierbares System. Je nach Anforderungen und Budget sind zwischen einer mobilen Lösung und einer festinstallierten Vollintegration viele Abstufungen realisierbar. Auch bei einem späteren Ausbau des Systems müssen bereits vorhandene Komponenten nicht ersetzt werden – so kann der zentrale Server z.B. bis zu 25 Operationssäle bedienen. Bereits in der mobilen Version sind viele Funktionen verfügbar, auch die Gerätesteuerung ist möglich. Funktionserweiterungen erfolgen zumeist über Software, die einfach installiert werden kann – auch über einen Remotezugriff auf den Server seitens des Herstellers. Dadurch wird auch die Fernwartung des Systems ermöglicht. Geräte von Fremdherstellern, wie z.B. HF-Geräte, OP-Tische und OP-Leuchten, können in „core nova“ integriert und gesteuert werden. Auch andere Videoquellen, wie z.B. eine OP-Leuchtenkamera, Raumkameras, Ultraschall- oder Röntgen-Gerät, können eingebunden und die Bilddaten über das System geroutet und dokumentiert werden. Sollte ein angeschlossenes Gerät einen Fehler aufweisen, erfolgt auch in den Touchscreens von „core nova“ eine Fehlermeldung,
abgestuft je nach Schwere des Fehlers.

Die ganze Geschichte mit allen Details im DKIF-Jahrbuch 2016.

core nova (© Richard Wolf )
core nova (© Richard Wolf )