Es ist ein Meileinstein für die Gesundheitsregion Freiburg: Mit dem neuen Zentralklinikum (Geschäftsführer: Armin Müller) erhalten die Bürger des Landkreises Lörrach und seiner angrenzenden Gebiete ein hochmodernes und in sich optimal funktionierendes Klinikum. Das Klinikum des Landkreises Lörrach garantiert nachhaltig eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten und bietet eine hohe Aufenthalts- und Arbeitsqualität für Patienten wie Mitarbeiter. Der Entwurf der a|sh sander.hofrichter architekten GmbH zeichnet sich unter anderem durch eine sehr gute Strukturierung und Beruhigung der Verkehrs-, Patienten-, Besucher- und Mitarbeiterströme aus: Vom Parkhaus und der S-Bahn bis in die Eingangshalle und von dort weiter in die Diagnostikbereiche, Ambulanzen und Stationen erschließen sich die Wege intuitiv und ermöglichen eine gute Orientierung. Außen- und Innenbereiche verschmelzen in der Eingangshalle, welche Offenheit und Transparenz vermittelt. Besonderen Wert legen die Architekten auch auf die hochwertige Gestaltung der Außenbereiche, wo Zonen der Aktivität und der Ruhe von vielfältigen Bepflanzungen, viel Grün und Wasser umgeben werden. Im Stationsbereich wurde eine gute Einteilung der Patientenbereiche und Nebenräume in Zonen erreicht.

Form folgt Funktion

Die besonderen Stärken des Entwurfes zeigen sich in den hochsensiblen Kernbereichen des Zentralklinikums: So gliedert sich die Diagnostik an die Notaufnahme im Erdgeschoss an, der Weg von dort in den OP-Bereich und den Kreißsaal im ersten Obergeschoss ist kurz. In unmittelbarer Nähe dazu finden sich die Spezialpflegebereiche der Intensiv- und Wöchnerinnenstationen. Der Entwurf von Sander Hofrichter hält sich gerade für die sensiblen Bereiche des Zentralklinikums streng an das Grundprinzip „Form folgt Funktion“. Er bildet eine idealtypische Versorgungsstruktur ab und schafft hervorragende Voraussetzungen für einen sehr gut funktionierenden Krankenhausbetrieb.

Die Baukörper

In der ersten Bauphase sehen die Pläne für das Zentralklinikum einen zweigeschossigen sogenannten „Breitfuß“ als Sockel vor, in dem alle zentralen Funktionen der Ambulanzen um die Empfangshalle gruppiert sind. Darüber finden sich, ähnlich Kleeblättern angeordnet, zunächst drei jeweils dreigeschossige Bauten für die Pflegestationen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann ein viertes „Kleeblatt“ hinzukommen. Die Pflegebauten öffnen sich zur Landschaft und ermöglichen den Patienten attraktive Ausblicke in die Umgebung. Das Zentrum für seelische Gesundheit erhält einen eigenständigen, erweiterungsfähigen Baukörper mit unmittelbarem Bezug zum Zentralklinikum. Die Rettungswache, ein Parkhaus, ein Ärztehaus, das Logistikzentrum und weitere Flächen für tertiäre Nutzungen, wie etwa ein Gesundheitskaufhaus, Rehaeinrichtungen oder ähnliches, ordnen sich um die zentralen Bauten – immer dem Grundsatz der logischen Strukturen folgend.

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