Cloud-Anwendungen sind grundsätzlich unabhängig vom Endgerät des Nutzers und gerade daher für den Einsatz und zum Zwecke des klinischen Betriebs ausgezeichnet geeignet, da gerade in diesem Umfeld oft unterschiedlichste Endgeräte im Einsatz sind. Das Städtische Klinikum München (StKM) hat jetzt erstmals in einer deutschen Großklinik modernste Cloud-Technologie umfassend für klinische Zwecke eingesetzt. Dem berechtigten Nutzer wird dabei durch eine zentrale Anwendungsbereitstellung innerhalb der Private Cloud der StKM der Zugriff auf alle Anwendungsprogramme, Datenspeicher und Archive weltweit via Internet ermöglicht.

Die Daten werden immer im Rechenzentrum des StKM ver- und bearbeitet, nie auf dem Endgerät des Nutzers. Die Verarbeitung der benötigten Daten und Bereitstellung der jeweils erforderlichen Programme und Applikationen an den berechtigen Nutzer findet dabei im streng gesicherten und redundanten unternehmenseigenen Rechenzentren der StKM statt.

Im Ergebnis entstand unter Leitung von Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerald Götz, Leiter Technologiemanagement, ein zentraler Erfolgsfaktor für die Bindung von Einweisern, darüber hinaus konnten klinische Entscheidungsprozesse beschleunigt werden und damit auch die Behandlungsqualität und Kosteneffizienz gesteigert werden. Ein weiterer Mehrwert ist es, dass das medizinische Personal mehr Zeit für den Patienten aufwenden kann. Im DKIF-Jahrbuch 2016 wird die Kategorie Cloud Technologie mit einem ausführliche Bericht vorgestellt. Überschrift „Im Städtischen Klinikum München wird das Krankenhaus 4.0 Realität“.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerald Götz
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerald Götz
Leiter Technologiemanagement
(© Städtisches Klinikum München GmbH)