Um Patienten nach der Operation eines Gelenkes möglichst schnell wieder die größtmögliche Mobilität zu verschaffen, ist die postoperative Nachbehandlung von erheblicher Wichtigkeit. Die motorisierten passiven CPM- (Continuous Passiv Motion) und aktiven CAM – (Controlled Active Motion) Bewegungsschienen tragen zur Erhaltung und Verbesserung der Gelenkfunktion bei und verkürzen die Rehabilitationszeit*.

Mit der im DKIF-Jahrbuch 2016 vorgestellten Innovation wird eine lückenlose, schonende und gut dosierbare progressive Nachbehandlung mit vielen individuell auf die Bedürfnisse des Patienten einstellbaren Parametern gewährleistet. Sowohl der behandelnde Arzt, der Physiotherapeut als auch der Patient profitieren gleichermaßen von diesem neuen, verbesserten Konzept auf höherem Qualitätsniveau in der postoperativen Versorgung. Denn die Behandlung kann nun noch individueller und spezifischer auf die Indikation und den Therapiefortschritt des Patienten erfolgen. Für den Patienten bedeutet ARTROMOT® ACTIVE-K nicht nur maximale Sicherheit während der stationären oder ambulanten Rehabilitation, sondern erweiterte Behandlungsmöglichkeiten, zusätzliche und intensivere Behandlungszeiten – auch in Eigenverantwortung – sowie eine kürzere Rehabilitationsdauer und bessere Behandlungsergebnisse. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist der Einsatz von motorisierten Bewegungsschienen ein Gewinn. Erstens verkürzt sich die Rehabilitationsdauer und zweitens sorgt sie für eine Prozessverschlankung mit Nutzen für Arzt und Physiotherapeuten sowie für den Patienten und dessen Krankenkasse.

Dass Bewegungsschienen seit vielen Jahren zum Behandlungsstandard gehören, hat viel mit der Mooswaldklinik im Gesundheitsresort Freiburg – bestehend aus einem 4-Sterne Hotel und der Mooswaldklinik – und seinem vielseitig engagierten und auf der Weiterentwicklung von Behandlungskonzepten bedachten Geschäftsführer Rüdiger Wörnle zu tun. Der gelernte Physiotherapeut hat durch seine Alltagserfahrungen mit seinem Team in enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren, Produktmanagern und Verantwortlichen von DJO Global (ORMED GmbH) die ARTROMOT® ACTIVE-K, eine einzigartige multifunktionale Bewegungsschiene, entwickelt. Diese kombiniert die drei postoperativen Behandlungsziele Mobilisation und Beweglichkeit, Steigerung der funktionellen Stabilität (sanfte, geführte Kräftigung) sowie die Wiederherstellung der Koordinationsfähigkeit. Die ARTROMOT® ACTIVE-K ist somit die erste und bisher einzige Motorbewegungsschiene die sowohl die Eigenschaften einer CPM- als auch einer CAM-Bewegungsschiene in einem Gerät vereint.

Die von DJO Global entwickelte Bewegungsschiene hat sich aber auch im Einsatz bei Akutkliniken bewährt. So kommt z.B. die motorisierte Bewegungsschiene nicht erst in der Rehabilitation zum Einsatz. Auch Dr. med. Tobias Jung, Oberarzt und generico viagra españa Sektionsleiter für Kniechirurgie und Sporttraumatologie des CMSC der Charité, ist vom Nutzen der Bewegungsschiene überzeugt. Er war hier auch maßgeblich bei der Validierung und Optimierung des sicheren und einfachen Einsatzes der ARTROMOT® ACTIVE-K im häuslichen, ambulanten Umfeld beim Patienten zuhause, in die Entwicklung eingebunden.

* Zur aktuellen Studienlage:
1) P. Kirschner (2004): „CPM-Continuous Passive Motion: Behandlung verletzter und operierter Kniegelenke mit Mitteln der passiven Bewegung. Metaanalyse der gegenwärtigen Literatur“ In: Der Unfallchirurg,

Band 107, 4/04, 328-340
2) J. W.-P. Michael, D. P. König, A. B. Imhoff, V. Martinek, S. Braun, M. Hübscher, C. Koch, B. Dreithaler, J. Bernholt, S. Preis, M. Loew, M. Rickert, M. Speck, L. Bös, A. Bidner, P. Eysel (2005): „Effektivität der
postoperativen Behandlung mit CPM-Bewegungsschienen..“ in: Zeitschrift für Orthopädie und ihre Grenzgebiete, Band 143, 7-8/05, 377-488

Artromot-Center in der Mooswaldklinik (© Gesundheitsresort Freiburg)
Artromot-Center in der Mooswaldklinik (© Gesundheitsresort Freiburg)