Am 17. März 2018 fand mit großem Erfolg das 8. eHealth Forum Freiburg statt. Das vom DKIF im Programmbeirat aktiv unterstütze Forum richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und Problemen der alltäglichen Versorgung der Patienten aus. Auch in 2018 wurden beim größten Kongress zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen in Baden-Württemberg neue Ideen und Produkte diskutiert und kreative Lösungen mit Experten von allen Seiten praxisnah vorgestellt und erarbeitet. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl berichtete, warum die Digitalisierung der Medizin in Deutschland so schleppend voran geht und warum Baden-Württemberg dan Anspruch hat hier Vorreiter zu sein.

Die Gesundheitswirtschaft ist eine der Branchen, die bisher wenig digitalisiert sind. Umso spannender war der Blick Traditionell nach Estland. Das Land am äußersten Zipfel des Baltikums gilt in Europa als Vorreiter bei der Digitalisierung der medizinischen Versorgung. Wie es in Deutschland weitergeht erklärte Dr. Thomas Kriedel von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zum Thema Elektronische Patientenakte.

Die Verfügbarkeit von Technologien ist dabei in den wenigsten Fällen Hauptgrund der schleppenden Einführung; vielmehr ist die größte Hürde das komplexe Gesundheitssystem mit den vielen Beteiligten und fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine transparente und intensive Kommunikation zwischen Herstellern und Entwicklern neuer Technologien und den Leistungserbringern, Krankenkassen, und Patienten ist daher Grundvoraussetzung, funktionierende und nachhaltige Lösungen zusammen zu entwickeln und im System einzuführen. In den Foren hat sich dabei immer wieder gezeigt, dass die Entwicklungen und Ideen der ITK Industrie oftmals am Bedarf der Anwender vorbei gehen.

Weiterführende Informationen unter www.ehealth-forum-freiburg.de